Was für ein Saisonstart des Damen 1


Am Samstag fand das erste Spiel der Saison gegen Zürich Unterland statt. Dementsprechend war die Aufregung der Spielerinnen sehr hoch, doch auch die Freude endlich wieder ein richtiges Spiel zu spielen war riesig. Evelyn Hösli hat uns vor dem Spiel noch zusätzlich motiviert, dass wir ohne irgendwelchen Druck aufspielen können und einfach zeigen was in uns steckt. 

Doch beim Anpfiff wollte dies nicht so recht gelingen und schnell waren die Zürcherinnen mit 11:4 voraus. Wir liessen uns jedoch nicht so schnell unterkriegen und konnten uns Punkt für Punkt zurückkämpfen und sogar die Führung übernehmen. Es lief auf einmal alles wie am Schnürchen. Die Blockarbeit am Netz funktionierte super. Die Service waren sehr druckvoll und die Zürcherinnen zeigten eine immer schwächere Annahme, was für uns den Spielaufbau wiederum erleichterte. Die Annahmen auf unserer Seite waren hingegen sehr stark und deshalb konnten wir auch über jegliche Positionen angreifen. Somit konnten wir am Schluss den Satz mit 25:19 nach Hause bringen. 

Jetzt galt es aber diese Energie in den nächsten Satz mitzunehmen, was aus der Erfahrung immer recht schwierig ist. Doch wir zeigten unsere mentale Stärke und machten da weiter, wo wir aufgehört haben. Wir konnten schon am Satzbeginn eine sehr hohe Führung herausholen und befanden uns dann in derselben Situation wie die Zürcherinnen im ersten Satz. Wir wollten unsere Führung aber nicht mehr hergeben und dies taten wir auch nicht. Mit einem souveränen Satzresultat von 25:14 konnten wir uns über die 2:0 Führung freuen. 

Die Nervosität das erste Spiel zu gewinnen wuchs stetig und dies machte sich dann auch im letzten Satz etwas bemerkbar. Die Zürcherinnen lagen zwar immer etwas hinter uns, jedoch merkte man wieder kleine Unsicherheiten auf unserer Seite, weshalb dann auch der Punktestand immer recht nah beieinander lag. Zum Schluss konnten wir uns dann aber doch noch etwas von ihnen absetzten und hatten ein paar Satzbälle zur Verfügung. Nach einem Servicefehler der Zürcherinnen beim Stand 24:22 konnte uns der Sieg niemand mehr nehmen. 

Das Resultat sprach für sich mit 3:0 für RätiaEs war tatsächlich ein Traumstart in die Saison und man kann wohl sagen, dass dies eines der besten Spiele von Rätia überhaupt war. 

Laura Pargätzi